Das Europadenkmal am Dreiländereck

In den südlichen Ausläufern der Gemeinde Burg-Reuland, 1 km unterhalb des Dorfes Ouren stößt der Wanderer, dort wo der Ribbach und die Our zusammenfliessen, auf das Europadenkmal. An diesem Dreiländereck berühren sich die Hoheitsgebiete Deutschlands, des Großherzogtums Luxemburg und Belgiens.

Die Grenze verläuft durch die Our und den Ribbach.

Im Jahre 1967 regte Georg Wagner, Präsident des Verbandes der Eifel und Ardennen, Abgeordneter und Präsident der Kammer in Luxemburg, in diesem Dreiländereck die Errichtung eines EUROPADENKMALS an.

Im Jahre 1972 wurde der Ankauf des Geländes durch die Gemeinden Arzfeld (Deutschland), Heinerscheid (Luxemburg) und Burg Reuland getätigt und notariell veraktet.

Es wurden 5 beeindruckende Megalite als Symbol für die Länder, die damals der Europäischen Gemeinschaft angehörten, in einem kleinen Park aufgestellt.

Die Einweihung hat am 22. Oktober 1977 stattgefunden.

Vier Steine der dort vereinten Länder stammen aus:

FRANKREICH - DEUTSCHLAND – dem GROSSHERZOGTUM LUXEMBURG und BELGIEN. 


Sie tragen Gedenkplatten mit den Namen großer Europäer:

  • Konrad ADENAUER für Deutschland
    der Stein kommt aus der Lüneburgerheide (Sandfindling)
  • Paul Henri SPAAK für Belgien
    der Stein kommt aus Vielsalm (blauer Schiefer)
  • Joseph BECH für Luxemburg
    der Stein kommt aus dem Müllertal (Sandstein)
  • Christian PINEAU für Frankreich
    der Stein kommt aus den Vogesen (Schieferstein)

Zu Ehren des Urhebers der Idee des Europadenkmals, Georg Wagner aus Luxemburg, trägt die Holzbrücke, die den Wanderer von Belgien nach Deutschland führt, den gleichen Namen.